It's my life, wie Jon Bon Jovi sagen würde.

In den eisigen Anden Argentiniens geboren, musste Alexandra Rath schon als junges Mädchen gegen den Sturm der Kälte ankämpfen. Mit siebzehn kaufte sie sich eine nigelnagelneue Harley, mit der sie auf Ches Spuren durch Südamerika reiste. Dabei zählte sie die Wolken. Jede einzelne versteht sich. Wie sie sich die Harley leisten konnte? Wer sagt denn, dass sie arm war? Nur weil sie aus Argentinien kam und dort ab und zu kalter Wind bläst? Ihr Vater, ein reicher Drogenbaron, hat doch Geld wie Heu. Oder wie Koka. Oder Hanf ...

Blabla ... das siebenhundertdreiundfünfzigste Buch geschrieben. Ach ja, ihr erstes Wort als Säugling war "Schriftstellerin". Jawohl! Damals schon perfekt gegendert. SchriftstellerIN. Wobei ihr Großvater behauptet ja jetzt noch, dass dies nicht ganz der Wahrheit entspräche. Ihr erstes Wort wäre nämlich "Literaturnobelpreis" gewesen. Na, dann: Weiter so, liebe Alexandra. Weil für diesen Preis gibt es ja auch Kohle. Und zwar nicht zu knapp.